Steeg bis Telfs:
Tangente die zweite :-) ABER Gott sei Dank nicht alles.
In der Früh hatte es 6 Grad. Steeg liegt doch noch recht hoch, da sind die Frühtemperaturen niedrig. Ich fuhr erst einmal mehr oder weniger bergab und genoss die Fahrt. Auf der Straße war nicht viel los, ich war anfangs fast alleine unterwegs. Traumhaft blauer Himmel, fast schon kitschig. Sonne pur. Und neben mir der Lech. Ab und zu überquerte ich ihn.
Ab und zu versuchte ich, nach einem Radweg Ausschau zu halten. Immer gelang es mir nicht. Hier in Platten war ich kurzzeitig auf einem Radweg unterwegs:
Weniger idyllisch sind Radwege direkt neben der Bundesstraße. Aber immer noch besser als auf einer stark befahrenen Straße unterwegs zu sein.
Um die Mittagszeit war ich in Lermoos - das ich bisher nur vom Skifahren her gut kannte - und machte eine Essenspause. Vertraute Berge im Umkreis, Skilifte, Gondeln. Da fällt mir gleich das Lied "Skiiiifoaaaaaan ...." ein :-)
Auch heute stand mir wieder ein Pass bevor, allerdings ein harmloser mit nur 220 Höhenmetern bei moderatem Anstieg ab Biberwier: Der Fernpass.
Üblicherweise fährt man in Lermoos in den Lermooser Tunnel ein, um auf den Fernpass zu gelangen. Als Radfahrer musste bzw. durfte ich gar nicht in den Lermooser Tunnel, sondern hatte die Möglichkeit einer Umfahrung ab Biberwier über eine verkehrsarme Nebenstraße (sogar mit Radweg!). Super!
Leider konnte ich die Fernpass-Bundesstraße nur zu einem Teil umfahren. Bald war es aus mit der Idylle, und ich war doch wieder auf der Tangente namens Fernpass-Bundesstraße: B179. Ich hatte sogar Mühe, überhaupt in die Bundesstraße einzubiegen. Da fahren tausende Fahrzeuge von beiden Seiten, und ich an der Kreuzung. FURCHTBAR!
Die Passhöhe selbst ist ein bissl unscheinbar. Nach der Tafel gibt es links eine Tankstelle und rechts ein Gasthaus. Mich gelüstete es allerdings nicht, da reinzugehen.
Und jetzt? Ich will wieder weiter! Man glaubt es kaum, aber ich musste geschlagene 12 Minuten warten, bis ich eine Lücke fand, um weiterfahren zu können.
Geschafft! Ich fuhr weiter. Richtig schön fand ich dann den Blick auf den Fernsteinsee kurz nach der Passhöhe. Ein Taucherparadies zusammen mit dem Samarangersee. Die beiden Seen sind im Privatbesitz. Am westlichen Ufer des Fernsteinsees liegt die zum Hotel umgebaute Burg Fernstein. Wenn man tauchen gehen möchte, muss man mindestens zwei Nächte im Hotel buchen. Ich selbst war noch nie dort tauchen.
Die Idylle am Fernsteinsee war das Highlight des Tages! Danach fuhr ich wieder zusammen mit LKWs, Autos und Motorrädern die Fernpass-Bundesstraße runter bis kurz vor Nassereith. Da hatte ich wieder die Möglichkeit, auf Nebenstraßen weiterzufahren. Diese Variante brachte mir allerdings noch einen Anstieg von ca. 300 Höhenmetern ein, bevor ich endgültig bergab nach Telfs rollen konnte.
Telfs ist eine nette Stadt! Mein Hotel in Telfs erreichte ich um 17 Uhr. Ich bin mitten im Zentrum auf einer Quasi-Fußgängerzone. Ich glaub allerdings, dass die Fußgängerzone viele Ausnahmebestimmungen hat, da ich doch Autos fahren sah. Aber das Abendessen im Gastgarten war richtig nett.
Die morgige Etappe wird flach. ECHT!
Gesamtstrecke 108,83 km
Zeit in Bewegung 6 h 39'
Gesamtzeit 9 h 04'
Temperatur in der Früh 6 °C, ansonsten um die 23 °C
Sonne pur
Summe aller Steigungen: 1.003 m
Höhe Steeg: 1.112 m ü NHN
Höhe Telfs: 629 m ü NHN
Zeit in Bewegung 6 h 39'
Gesamtzeit 9 h 04'
Temperatur in der Früh 6 °C, ansonsten um die 23 °C
Sonne pur
Summe aller Steigungen: 1.003 m
Höhe Steeg: 1.112 m ü NHN
Höhe Telfs: 629 m ü NHN






















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen