Brixen im Thale bis Eugendorf:
HAHAHAHAHAHA - ich bin ein technisches Anti-Genie! Als ich in der Früh mein Fahrrad beladen habe, hab ich mir die verbogene Bremse am Vorderrad noch einmal angeschaut. Und siehe da - ich hab die Lösung gefunden! Die eine Seite war nur "ausg'haglt". Nix weiter! Ich hab sie eingehängt, und sie war wieder wie neu. Die Bremsbeläge natürlich nicht. Die sind nach wie vor am Ende. Aber ich hab wenigstens wieder funktionierende Bremsen!
In der Früh hatte es 10 Grad, ähnlich wie gestern. Aber ich empfinde die Temperaturen als richtig angenehm. Kühl in der Früh, angenehm warm tagsüber. Und die Sonne scheint den ganzen Tag. Herrlich! Vor meiner Abfahrt machte ich noch schnell ein Foto vom Ausblick vom Hotel:
Nach dem richtig feudalen Frühstück fuhr ich los. Ich fand tatsächlich einen Radweg in Richtung Kirchberg in Tirol und weiter zum Schwarzsee.
Danach musste ich improvisieren, um nicht auf der B161 fahren zu müssen. Meine Navigationsexperimente, um die B-Straßen zu vermeiden, gelangen mir nur bedingt.
Leider musste ich dann doch ein Stück auf der B161 fahren, bevor ich ab St. Johann in Tirol auf dem Tauernradweg weiterfahren konnte. Zuerst fuhr ich die Großache entlang, ab Waidring den Loferbach bzw. die Lofer und ab Lofer die Saalach. Ich fuhr nicht immer auf Asphalt, manchmal war der Radweg recht schottrig und holprig. Aber landschaftlich war die Strecke richtig schön.
Kurz vor Lofer passierte ich schon wieder eine Landesgrenze!
Wie es aussieht, ist die Gegend ein Paddelparadies.
Bei Haidermühle wurde der Radweg dann richtig rustikal. Ein kleines Stück musste ich sogar schieben, da der Weg nur noch aus Geröll bestand.
Irgendwo in der Gegend sprang mein Handynetz um - aaaah ich war in Deutschland! Kurz nach Schneizlreuth war ich wieder auf einem schön gepflegten asphaltierten Radweg unterwegs. Zuerst fuhr ich wieder die Saalach entlang, dann den Saalachsee.
Und war bald nach dem See bereits in Bad Reichenhall.
Bad Reichenhall hat eine richtig schöne Uferpromenade. Man fährt durch ganz Bad Reichenhall an der Uferpromenade entlang.
Und kaum ist man aus der Stadt draußen, fährt man durch eine richtig schöne Auenlandschaft. Ich kannte sie schon vom Vorjahr. Ein bissl holprig ist sie zwar, aber ich bin heute viele Holperwege gefahren. Von der Landschaft her haben sich alle gelohnt.
Nach dieser Auenlandschaft fuhr ich wieder am Ufer der Saalach entlang. Die Saalach bildet hier teilweise die Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Nach dem Überqueren der Saalach in Grünau war ich wieder in Österreich und kurz danach bereits in Salzburg.
Durch Salzburg lotsten mich Radwegschilder. Mein Hotel ist in Eugendorf, 11 km entfernt von Salzburg. Um 17 Uhr stand ich vor meinem Hotel.
Ich hab keine Bremsen mehr, ich hab keine Wäsche mehr. Mein Sattel sieht auch nicht mehr vertrauenswürdig aus. Die üblichen Verschleißerscheinungen während einer Radtour.
Somit mach ich jetzt noch einmal PAUSE! Auf dem Programm steht laaaaange schlafen, Wäsche waschen, relaxen und einkaufen. Eine Fahrradwerkstatt in der Nähe vom Hotel hab ich mir ebenfalls bereits gesucht.
Gesamtstrecke 105,98 km
Zeit in Bewegung 6 h 27'
Gesamtzeit 8 h 57'
Temperatur in der Früh 10 °C, ansonsten um die 24 °C
Sonne pur
Summe aller Steigungen: 587 m
Höhe Brixen im Thale: 806 m ü NHN
Höhe Eugendorf: 549 m ü NHN
Zeit in Bewegung 6 h 27'
Gesamtzeit 8 h 57'
Temperatur in der Früh 10 °C, ansonsten um die 24 °C
Sonne pur
Summe aller Steigungen: 587 m
Höhe Brixen im Thale: 806 m ü NHN
Höhe Eugendorf: 549 m ü NHN




























Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen